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NAS Server Test 2016: Welcher NAS Server lohnt sich?

Speicherplatz ist heute ein wichtiges Thema. Genauso wichtig ist aber auch das Thema Datensicherheit geworden und da ist man sich in Zeiten von Cloud & Co nicht mehr so sicher. Die erste Generation NAS-Server hatte es noch ein bisschen schwer. Langsam, schnell überlastet und zu wenig Funktionen, doch hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Der NAS Server eignet sich für alle Privatanwender, kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Speicherplatz mit anderen teilen möchten, diesen aber gerne selbst verwalten wollen. Moderne NAS-Server speichern heute ohne Probleme Bilddaten, Audiodaten, Videos und Textdateien. Der NAS-Server ist also eine durchaus praktische Anschaffung. Doch es gibt nicht nur einen und nicht nur „den“ NAS-Server. Wir haben uns im NAS-Server Test mit der Funktionsweise und den unterschiedlichen Modellen beschäftigt. Vielleicht ist für den einen oder anderen ein NAS Server die perfekte Alternative zur Cloud.


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Der netzwerkgebundene Speicher – NAS

NAS-Server im Test 2014Was bedeutet eigentlich die Abkürzung NAS? Dahinter versteckt sich die Bezeichnung Network Attached Storage, übersetzt für „netzwerkgebundener Speicher“. Der NAS-Server wird also in ein Netzwerk eingebunden. Alle Clients, die in dieses Netzwerk eingebunden sind, können dann auf den NAS-Server zugreifen. Es ist also mit einem NAS-Server problemlos möglich verschiedenste Dateiformate untereinander zu teilen. Mit den richtigen Erweiterungen kann der NAS-Server auch als E-Mail Client dienen. Mittlerweile lassen sich sogar schon einige Modelle per Smartphone steuern. Auch hier gilt vor dem Kauf, ein NAS-Server Test gibt Aufschluss über die technischen Möglichkeiten, den Preis, die verschiedenen Hersteller und welches Modell sich für verschiedene Ansprüche eignet. Im NAS-Server Test werden auf dem Markt erhältliche NAS-Server gründlich getestet und die Unterschiede herausgestellt.

Übersicht der Besteller 2016

Die bekanntesten Hersteller für NAS Server

Zu den bekanntesten Herstellern für NAS-Server gehören Apple, Buffalo, D-Link, Qnap, Seagate, Synology, Western Digital und Zyxel. Fast jeder Hersteller bietet NAS-Server mit und ohne Festplatten. Unterschieden wird zwischen NAS-Servern, die komplett mit allen notwendigen Komponenten hergestellt werden und NAS-Servern, die aus einem reinen NAS-Gehäuse bestehen und gesondert mit einer oder zwei NAS-Festplatten ausgestattet werden müssen. Der Vorteil bei einem reinen NAS-Gehäuse, über die Speicherkapazität kann man selbst entscheiden. Beim Kauf der NAS-Festplatten muss genau darauf geachtet werden, dass diese auch in den NAS-Gehäuse passen. Die Festplattengröße wird in Zoll angegeben. Gängig sind 2,5 Zoll und 3,5 Zoll große Festplatten.

Die Frage nach dem Betriebssystem stellt sich nicht. Da NAS-Server (Netzwerkspeicher) eigenständig im Netzwerk arbeiten sind sie mit jedem Betriebssystem kompatibel. Ob Windows 7 oder 8, Linux oder iOS, sogar die angeschlossenen Clients können über unterschiedliche Betriebssysteme verfügen. Möglich sind sogar noch ältere Betriebssysteme wie Windows XP und Vista. Die Kompatibilität ist aufgrund der Arbeitsweise der NAS-Server möglich. Diese geben ausschließlich den Speicherplatz aus und können so völlig unabhängig vom Betriebssystem arbeiten.

Problemlose Freigabe von Daten und Dateien

Über den NAS-Server können Daten und Dateien ganz einfach freigegeben werden. Ob Mitarbeiter, Familienmitglieder oder WG-Bewohner, Probleme mit der Freigabe von Dateien haben sich mit einem NAS-Server schnell erledigt. Dabei kann der Client mit Administrationsrechten gezielt entscheiden, welcher Rechner im Netzwerk auf welche Dateien und Daten Zugriff erhält. Es ist also durchaus möglich, dass jeder Client im Netzwerk unterschiedliche Rechtevergaben erhält. Der Zugriff auf den NAS-Server wird über Ethernet oder W-LAN eingerichtet. Ganz neue Modelle erlauben sogar den Zugriff per Smartphone oder Tablet, so dass Mitarbeiter auch von unterwegs bequem auf Daten und Dateien Zugriff erhalten.

Die Leistungsfähigkeit des NAS-Servers

Die Leistungsfähigkeit eines NAS-Servers (Netzwerkspeicher) wird in erster Linie an der CPU und RAM festgemacht. Je nach Anforderung an den NAS-Server entscheidet sich auch über dessen Leistungsfähigkeit. Wird der NAS-Server als reiner Dateispeicher genutzt, reichen schon 1 CPU mit 1 GHz Taktung und 256 MB Arbeitsspeicher. Diese Größenordnung wird unter anderem von den Herstellern Qnap und Synology angeboten.

Soll der NAS-Server auch Musikdateien, Bilddateien und Videodateien speichern, dann sollte die CPU mindestens über 1,6 bis 2 GHz Taktung verfügen und der Arbeitsspeicher mindestens 1 GB haben. Der Grund ist ganz einfach. Reicht die Prozessorleistung nicht aus, kommt es bei der Verarbeitung der Daten zu Wacklern und Rucklern. NAS-Server dieser Größenordnung werden von fast jedem Hersteller angeboten.

Ob Apple, Buffalo, D-Link, Qnap, Seagate, Synology, Western Digital und Zyxel, hier entscheidet neben dem Preis meist auch die persönliche Vorliebe für einen der Hersteller.

Eine oder zwei Festplatten für den NAS-Server

Neben dem reinen Gehäuse bieten fast alle Hersteller NAS-Server mit einer oder zwei Festplatten an. Die Entscheidung für eine der beiden Varianten liegt zum einen in der Datenmenge, die gespeichert werden soll und zum anderen in der Sicherheit. Entscheidet man sich für zwei identische Festplatten, können diese „gespiegelt“ arbeiten. Fällt eine Festplatte aus, arbeitet die zweite Festplatte automatisch weiter. Man spricht bei dieser Variante vom RAID-1 Modus (RAID= Redundant Array of Independent Disks/übersetzt: „redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“). Da der Inhalt auf beiden Festplatten identisch ist, ist ein möglicher Datenverlust während eines Festplattenausfalls unmöglich. Zu beachten bei zwei identischen Festplatten im RAID Verbund ist aber die Speicherkapazität. Sind auf jeder Festplatte 1 Terrabyte Speicherplatz vorhanden, wird nur ein 1 Terrabyte genutzt, statt 2 Terrabyte. Da die eine Festplatte nur der Spiegel der anderen Festplatte ist, wird auch nur der Speicherplatz der einen Festplatte genutzt. Das System RAID 1 wird von allen NAS-Servern mit zwei Einschüben unterstützt.

NAS-Server mit Leergehäuse

Wer sich größere Flexibilität wünscht, setzt auf NAS-Server (Netzwerkspeicher) als Leergehäuse. Hier bestimmt der Anwender selbst wie viel Festplattenspeicher benötigt wird und ist nicht auf die Vorgaben des Herstellers angewiesen. Es ist nicht schwer die passenden Festplatten für ein NAS-Server Leergehäuse zu finden. Nahezu jeder Hersteller, wie zum Beispiel Apple, Buffalo, D-Link, Qnap, Seagate, Synology, Western Digital und Zyxel, bietet so genannte Kompatibilitäts-Listen an. Hier steht genau aufgelistet, welche Festplatten zum NAS-Server Gehäuse passen. Der Einbau ist kinderleicht. Entweder wird das Gehäuse geöffnet und die Festplatte eingesetzt und arretiert oder die Festplatte/n werden über einen Einschub in das Gehäuse eingesetzt. Auch hier sollte man sich Gedanken um die Zukunft machen. Mit der Zeit sammeln sich viele Daten an. Vor dem Kauf sollte man genau schauen, bis zu welcher Kapazität sich der NAS-Server aufrüsten lässt oder aber direkt das verfügbare Maximum einbauen. Aktuell liegt das Maximum an Speicherkapazität bei 8 TByte (Terrabyte) des Herstellers Synology. Qnap und Buffalo liegen mit 6 TByte direkt dahinter.

Die Netzwerkkarte des NAS-Servers

In den NAS-Server Test fließen natürlich auch die Netzwerkkarten ein. Damit die Daten innerhalb des Netzwerkes zügig übertragen werden können, sollte der NAS-Server mit einer schnellen Netzwerkkarte ausgerüstet sein. Wir empfehlen mindestens eine Gigabyte-Netzwerkkarte. Mit einer Netzwerkkarte dieser Größenordnung können durchschnittlich 80 Mbytes/s übertragen werden. Diese Geschwindigkeit reicht auch für das Streaming von HD-Filmen, so dass diese ruckel- und störungsfrei abgespielt werden können.

Im Vergleich dazu erreicht eine USB-Festplatte lediglich eine Geschwindigkeit von 8- bis maximal 10 Mbytes/s. Ein klarer Sieg für den NAS-Server. Aktuelle NAS-Server der Hersteller Synology, Buffalo oder Qnap unterstützen diese Netzwerkkarten bereits. Lediglich bei älteren Modellen sollte man genau auf die Größe der Netzwerkkarte achten.

NAS Server Test: Welcher NAS Server lohnt sich?

NAS Server (Netzwerkspeicher) sind ohne Zweifel der moderne Weg der Datenteilung, sowohl privat als auch im gewerblichen Bereich. Wir nun einen Großteil der Funktionsweise eines NAS Servers erläutert. In unseren NAS Server Tests erfahren Sie außerdem wie Sie NAS Server am besten nutzen, welche Hersteller sich für den Privatgebrauch eignen und wer den besten NAS Server für den professionellen Zweck herstellt. Achten Sie in unserem NAS Server Test auch auf die Angaben bezüglich des Energieverbrauchs. Läuft der NAS Server den ganzen Tag, haben Sie ein weiteres Gerät zuhause, das Strom verbraucht. Hier lohnt sich ein Blick auf energiesparende Geräte durchaus. Außerdem schonen Sie die Umwelt. Einsteigern empfehlen wir Komplettsysteme, denn nicht jeder möchte sich erst einmal über den Einbau und die Funktionsweise informieren. Komplette NAS Server werden angeschlossen und können in Betrieb genommen werden. Weitere Hilfestellungen erhalten Sie in unserem NAS Test auch zum Thema Kompatibilität der Anschlüsse und Größe zusätzlicher Festplatten.

In unserem NAS Test stellen wir NAS Server mit einer Festplatte, mit zwei Festplatten und Leergehäuse zuzüglich NAS Festplatten vor. Sie erhalten aktuell die besten Modelle und Spartipps. Wir haben für jeden NAS Hersteller eine eigene Informationsseite eingerichtet, so dass Sie sich übersichtlich informieren und NAS Server untereinander vergleichen können. Wir möchten Ihnen mit unseren Informationen die Kaufentscheidung eines Netzwerkspeichers erleichtern. Selbstverständlich finden Sie auch Informationen zum Thema „Netzwerkspeicher einrichten“.

1. Foto: Datacenter 1 – von Winternitz (ddr-ram)  / pixelio.de