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NAS-Test 2017: Aktuelle NAS-Server & Bestseller im Test

Wer sich heute nicht auf extern bereitgestellten Speicherplatz wie Cloud-Systeme verlassen möchte, sollte sich die Möglichkeiten eines NAS Server anschauen. Wir sagen Ihnen was bei der Anschaffung zu beachten ist, worin die Unterschiede liegen und welcher NAS Server für den Privatgebrauch und welcher für den Büroalltag tauglich ist. In unserem NAS Server Test erhalten Sie ausführliche Informationen zu den bekanntesten Herstellern von NAS Servern und den Leistungsmerkmalen der NAS Server. Informieren Sie sich vor dem Kauf eines NAS Servers genau und treffen Sie gleich die richtige Wahl.

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Weitere Informationen zu den NAS-Servern…

Die Abkürzung NAS steht für Network Attached Storage. Es handelt sich dabei um nichts anderes, als um einen an das Heimnetzwerk angeschlossenen Speicher. Ja, so einfach ist das. Ein PC und ein USB-Anschluss reichen aus und Sie können Ihren NAS in Betrieb nehmen. Und das Beste an einem NAS Server, Sie können ihn nicht nur allein nutzen, sondern allen, mit dem Heimnetzwerk verbundenen, Geräten Zugriff und Nutzung gewähren. Moderne Netzwerkspeicher sind schnell, leise und vielseitig. Neben der Datenspeicherung können Sie auch E-Mail,- Web,- oder Cloud Server genutzt werden. Doch für diese Vielseitigkeit kommt nicht jeder NAS Server in Frage.

Dokumente, Musik und Bilder gemeinsam über einen NAS nutzen

Ob für Zuhause oder im Büro, NAS Server sind die ideale Lösung für alle Anwender, die sich nicht auf externe Anbieter verlassen möchten. Mittlerweile bieten zahlreiche Unternehmen Cloud-Lösungen an. Ob Apple, Amazon oder T-Online, kostenlosen Speicherplatz, der gegen ein Entgelt erweitert werden kann, gibt es reichlich. Doch wie sicher sind unsere Daten wirklich? Da diese Frage nie 100%ig geklärt werden kann, ist der NAS Server die perfekte Lösung für die Datenspeicherung und Datenkontrolle.

Mittlerweile sind nahezu alle NAS Server erschwinglich, der Speicherplatz ausreichend und die Bedienung einfach. So kompliziert Network Attached Storage auch klingen mag, so kompliziert ist es gar nicht. Der NAS wird mit einem Ethernet Kabel (Netzwerkkabel) mit dem PC verbunden. Sogar mit dem Smartphone, dem TV oder der Musikanlage bieten sich Zugriffsmöglichkeiten. Der Administrator entscheidet, wer auf den NAS Server zugreifen kann und welche Dateien für andere Anwender freigegeben werden. Eigentlich ist der NAS Server nichts anderes als eine normale Festplatte. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Mitnutzer nicht auf den PC des Anderen zugreifen müssen, um auf dessen Festplatte Zugriff zu erhalten.

Die Hardware-Ausstattung des NAS Servers

Der Prozessor und der installierte Arbeitsspeicher sind ausschlaggebend für die Leistung des NAS Servers. Vergleichen Sie die Leistungsmerkmale der Hardware-Ausstattung bequem in unserem NAS Server Test. Die Hardware-Ausstattung richtet sich vor allem nach der Nutzung des Servers. Wird dieser rein für die Speicherung von Dokumenten angeschafft, reichen eine Taktung von 1 GHz und ein Arbeitsspeicher mit 256 Mbyte. NAS Server mit dieser Hardware-Ausstattung werden vor allem von Qnap oder Synology angeboten.

Möchten Sie auch Videos speichern und abspielen, oder auch verschicken, sollte die Leistung der CPU bei mindestens 1,6 GHz oder besser noch bei 2 GHz liegen. Der Arbeitsspeicher sollte für eine ordentliche und ruckelfreie Leistung mindestens 1 GByte haben. Hier punkten die NAS Server des Herstellers Netgear, die im NAS Server Test dieser Leistungsklasse sehr gut abschneiden.

Datensicherheit – eine, zwei oder vier Festplatten?

Thema Datensicherheit beim NAS Server. Nein, es geht nicht um Datenklau oder Spionage, sondern um einen Festplattencrash (Ausfall der Festplatte). Setzen Sie nur auf eine Festplatte, sind die dort gespeicherten Daten schlimmstenfalls verloren. NAS Server sind mit nur einem Festplatteneinschub oder mehreren Festplatteneinschüben erhältlich. Diese Systeme werden 1-Bay-, 2-Bay- oder 4-Bay-Systeme genannt. Die Bezeichnung „Bay“ steht dabei für den Einschub und die Zahl dahinter benennt die Anzahl der Festplatten. Möchten Sie sich vor einem Festplattenausfall oder Crash schützen, sollten Sie mindestens auf 2-Bay-System setzen. In diesem Fall kaufen Sie einen NAS Server mit zwei Festplatten, die im RAID Verbund arbeiten. Der RAID Verbund steht wiederum für das gespiegelte Arbeiten der Festplatten. Fällt eine Festplatte aus, übernimmt die andere Festplatte den Dienst. Hierbei ist aber zu beachten, dass Sie mit zwei Festplatten nicht automatisch den doppelten Festplattenspeicher erhalten. Da beide Festplatten gleichzeitig arbeiten, um auf beiden Festplatten gleichermaßen alle Daten zur Verfügung zu haben, steht auch nur die Kapazität einer Festplatte zur Verfügung. Entscheiden Sie sich für einen NAS Server mit zwei Festplatten a 1 Terrabyte Speicherplatz, haben Sie 1 Terrabyte Speicherplatz zur Verfügung und nicht zwei Terrabyte.

NAS Server im Komplettsystem oder mit Leergehäuse?

Im Bereich NAS Server wird zwischen Komplettsystemen und Server Leergehäusen unterschieden. Wer sich nicht selbst mit dem Einbau beschäftigen möchte, entscheidet sich für ein Komplettsystem. NAS Server als Komplettsystem finden Sie ebenfalls in unserem NAS Server Test. Außerdem müssen Sie sich keine Gedanken um Kompatibilitätsprobleme zwischen NAS und Festplatte machen. Einfach über den USB Anschluss an den PC anschließen und in Betrieb nehmen.

NAS Server ohne Festplatten sind jedoch um einiges flexibler. Sie kaufen ein Server Leergehäuse und entscheiden dann selbst wie viel Speicherplatz Sie benötigen. Der Einbau ist auch weniger aufwendig, als es vielleicht zunächst klingen mag. Bei vielen Server Leergehäusen muss man nur noch den Einschub öffnen und die Festplatte/n einstecken. Schub zuschieben und fertig. Im NAS Server Test haben der Server von Qnap mit zwei Festplatteneinschüben und der Server von Buffalo mit zwei Einschüben sehr gut abgeschnitten. Beide NAS Server können mit maximal 6 Terrabyte ausgestattet werden. Für einen NAS Server mit maximal 16 Terrabyte empfehlen wir im NAS Server Test den Server von Synology.

USB Anschluss oder eSATA?

Die Transferrate des Servers ist abhängig vom Anschluss des Servers. Der ausgewählte NAS Server sollte mindestens über einen USB 2.0 Anschluss verfügen. Moderne Server von Synology, Netgear oder Buffalo verfügen bereits über einen USB 2.0 Anschluss. Lediglich bei gebrauchten NAS Servern sollte man genau hinschauen, wie der Anschluss ausfällt. Während der USB 2.0 Anschluss etwa 60 Mbyte/s Transferrate schafft, ist der eSATA Anschluss fünfmal so schnell und schafft maximal 300 Mbyte/s. NAS Server mit eSATA Anschluss sind unter anderem von Qnap und Synology erhältlich. Netgear und Buffalo bieten beide keinen eSATA Anschluss.
Noch relativ neu ist der USB 3.0 Anschluss, der eine noch schnellere Transferrate als der eSATA Anschluss schafft. Allerdings ist er noch relativ selten zu finden. Schauen Sie sich unseren NAS Server Test an, hier haben wir die Unterschiede genau herausgestellt und stellen Ihnen alle Varianten vor.

Die Software für den NAS Server

Bedient wird der NAS Server über das Webinterface. Die Software des Servers sollte leicht verständlich und einfach zu bedienen sein. Einige NAS Server Hersteller wie zum Beispiel Qnap oder Synology bieten eine Live-Demo der Software vor dem Kauf an. Bietet der Hersteller diesen Service nicht an, hilft das Handbuch weiter. In der Regel lässt sich die Server Software aber intuitiv bedienen und ist leicht verständlich, auch für Anfänger.

Wer unterwegs mit seinem Smartphone auf den Server zugreifen möchte, muss sich dazu eine entsprechende App herunterladen. Alle bekannten Hersteller wie Synology, Netgear, Buffalo, Qnap oder D-Link bieten eine App für ihre Serversysteme an. So kann man mit dem Smartphone von jedem Ort aus Dokumente herunterladen, Fotos ansehen oder Musik abspielen.

Zusätzliche Funktionen des NAS Servers

Viele NAS-Server können heute noch viel mehr als nur Dokumente, Musik und Fotos speichern. Sie können aus Ihrem NAS-Server auch einen Printserver machen, so dass das gesamte Netzwerk über den Server drucken kann. Außerdem lassen sich Daten vom PC auf dem Server speichern. Einige NAS-Server bieten auch die Funktion diesen als Webserver zu betreiben. Dazu müssen Sie nur über eine schnelle und stabile Internetverbindung verfügen und können so Ihre eigene Webseite über den Server hosten und betreiben. Laden Sie öfter Dateien aus dem Internet herunter, entscheiden Sie sich für einen NAS-Server mit Download-Funktion. Damit ist der Server selbständig in der Lage Dateien aus dem Netz zu downloaden. Mit der Funktion der Überwachung können Sie netzwerkfähige Überwachungskameras an den NAS-Server anschließen und darüber zentral verwalten.

NAS Server günstig kaufen, bzw. online bestellen

Stellt sich am Ende noch die Frage, wo kauft man NAS Server günstig, bzw. bestellt den NAS-Server günstig online? Die erste Adresse ist Amazon. Zum einen liegt Amazon im Preis-Leistungsverhältnis häufig vorne und zum anderen können Sie andere Kundenbewertungen nachlesen und sich so vor dem Kauf ein Bild über die Leistung verschaffen. Sollte der Server Ihren Erwartungen nicht entsprechen, tauscht Amazon in der Regel problemlos um. Einige NAS-Server werden auch im 24h-Versand angeboten, so dass Sie Ihren neuen Server am nächsten Tag in Betrieb nehmen können.